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Die evangelische Pfarrgemeinde A.B.
Leibnitz
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Dr. Gerhard Petrowitsch
Liebe Schwestern und Brüder,


es ist doch eine verrückte Welt! Nichts, was einmal war, scheint noch Wert zu haben. Alles, was wohl erdacht wurde, wird plötzlich als weltfremd über Bord geworfen.

Erinnern wir uns an die Visionen, die wir alle hatten, als sich die europäi-schen Staaten zur EU zusammenschlossen. Große Europäer haben erkannt, dass bislang alle kriegerischen Auseinandersetzungen vermieden hätten werden können, wenn es eine enge wirtschaftliche Partnerschaft zwischen den Nationen gibt. Diesen Gedanken folgend wurden weitere Ideen geboren, diese Partnerschaft auf politscher Ebene auszubauen.
Eine einheitliche Wertegemeinschaft, getragen von einem humanistischen Grundgedanken, entstand.

Heute jedoch befinden wir uns in einer Zeit, in der Sicherheit und Gemein-schaft in egoistischer Kleinkariertheit verloren gehen. Diese Zerreißprobe wird am Schluss wieder nur ein Opfer finden, und das ist der einzelne Mensch.

Seit jeher hat eine Gemeinschaft zu einem Zusammenhalt geführt, welcher den Einzelnen geschützt und gestärkt hat. Dies galt jedoch auch im größeren Rahmen. Eingebettet in einen Verband von Gleichgesinnten wurde der Mensch von der Gemeinschaft getragen.

Heute wird an dieser Gemeinschaft gezerrt, und versucht, uns weis zu ma-chen, dass damit unsere Sicherheit verbessert würde. Das Gegenteil ist der Fall! Wir verlieren mit der Gemeinschaft unsere Gesinnungsfreunde. Wir zer-reißen das Band des gegenseitigen Vertrauens und opfern gleichzeitig unsere Sicherheit. Und wofür eigentlich? Ist das bloße Versprechen, dass es uns nach Zerreißen der Bande bessergehen würde, als es uns jetzt geht, mehr wert, als die Gewissheit, dass es uns ohnehin schon gut geht?

Ich glaube, wir sollten wachsam sein, wenn uns mit Versprechungen auf eine bessere Zukunft ein Weg gewiesen wird, der in die Abkehr von Gemeinschaft und verbindender Identität weist. Opfern wir nicht unsere humanistischen Werte und unsere gelebte Toleranz den Nachbarn gegenüber gegen falsche Erwartungen.

Uns Christen gibt der gemeinsame Glaube Kraft und Stärke, auch schwieri-gen Zeiten zu trotzen. Das wahre Christentum verbindet - und trennt nicht! Es steht für Brüderlichkeit und nicht für Brexit, es steht für Gleichheit und nicht für „America first“, es steht für Freiheit und nicht für türkisch-staatliche Meinungsdiktatur.
                                                                                              
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